We have Water

"We have Water" – so die schlichte Wortwahl von William Boynton, dem Experten für das Testlabor (TEGA) an Bord der Phoenix-Marssonde.

Hinter diesen drei Worten verstecken sich Träume, die nun weniger denn je als Spinnerei abgetan werden können. Sollte das Wasser auf dem Mars jemals in flüssiger Form gewesen sein, wofür viele Indizien sprechen, könnte der rote Planet einst Heimstätte für Mikroorganismen gewesen sein: Außerirdischen Lebensformen. Und es lässt sich sogar nicht völlig ausschließen, dass mögliches Leben auf dem Mars noch winzige Nischen besitzt, in denen es existiert. Aber das ist Spekulation.

Markierungen für Bodenproben der Phoenix-Sonde. Tag 66: Quelle NASA/ JPL-Caltech/ University of Arizona
An den blauen Stellen wurde schon gebaggert, an den gelben werden bis Ende September Gesteinsproben entnommen.
(Quelle: NASA/ JPL-Caltech/ University of Arizona)

Es wird noch ein langer Weg sein, der vermutlich weitere Mars-Expeditionen beschäftigen wird. Es muss untersucht werden, wieso das Klima auf dem einst wärmeren Mars umschlug. Es muss geschaut werden, wie viel Wasser noch auf dem Planeten ist, welche dicke die Eisschicht am Nordpol (dem Landeplatz von Phoenix) aufweist und wohin die Atmosphäre und Teile des Wassers verschwunden sind.

Die Phoenix Mars Mission wurde nach NASA-Angaben bis Ende September verlängert, um erste Schritte zur Beantwortung all dieser Fragen zu machen.

Siehe auch Tagesschau.de.


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